Die EU und die Hürde Social-Media

Wie können junge Wählerinnen und Wähler noch für Europapolitik interessiert werden? Dieser Frage stellte sich der Sprecher des Europaparlaments, Jaume Duch, beim Mediengipfel in Lech.

70 Prozent der jüngeren Menschen in Österreich beziehen laut Duch ihre Informationen über Social-Media-Plattformen. Die EU-Institutionen versuchten sehr wohl, diese Zielgruppe über diese Kanäle zu erreichen. Allerdings dürften sie die beliebteste Plattform der 11- bis 17-Jährigen – TikTok - nicht bespielen. Die Nutzung des Social-Media-Portals wird von etlichen Unternehmen und staatlichen Institutionen wegen der befürchteten Einflussnahme Chinas auf die NutzerInnen untersagt.

Problematisch sind laut Duch Fake News aber nicht nur auf TikTok. So würde etwa derzeit, weil EU-Wahlen anstehen, fälschlicherweise vermehrt verbreitet, dass Wahlen nicht wichtig seien und die eigene Stimme nicht zähle. Um dem entgegnen zu können, müsse Information geboten, aber eben auch angenommen werden.

Redaktion: Leonie Schiessendoppler
Kategorie: Artikel
Datum: 01.12.2023

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